 | Blend-a-med Forschung ruft Gebiss-Haftcreme zurück |
| Die Firma Procter & Gamble/blend-a-med Forschung hat zwei Chargen einer Gebiss Haftcreme zurückgerufen. In der Haftcreme können sich Bakterien der Gruppe Burkholderia befinden, die bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem schwere Infektionen auslösen können, wie der Kreis Unna am Freitag mitteilte. Für gesunde Menschen bestehe kein Risiko. Bei der Creme handele es sich um die Blend-a-dent Super-Haftcreme extra stark (PZN 3384372). Betroffen seien die Chargen 0155 und 0208. Verbraucher sollten die Creme zurückgeben, hieß es.
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 | Stadt Düren klagt gegen Tagebau-See Inden |
| Die Stadt Düren hat beim Verfassungsgericht Münster gegen den geplanten Tagebausee Inden im Kreis Düren geklagt. "Die Änderung des Braunkohlenplans ist nicht gesetzeskonform", sagte ein Sprecher der Stadt Freitag. Es gebe keinen Grund, die im Braunkohlenplan Inden II beschlossene Verfüllung des Restlochs aufzuheben, so die Position der Stadt. Der Braunkohlenausschuss hatte Ende 2008 den alten Beschluss aufgehoben und stattdessen den Tagebausee beschlossen. Die Stadt Düren ist als einzige Kommune der Region gegen den See.
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 | Keine zinsgünstigen Bau-Darlehen für 2010 mehr |
| Die Fördermittel für zinsgünstige Darlehen zum Hausbau sind 2010 bereits ausgeschöpft. Darlehen in Höhe von 500 Mio. Euro seien an Familien vergeben worden, die in die eigenen vier Wände ziehen wollen, teilte das Bauministerium am Freitag in Düsseldorf mit. Ab Mitte September würden vorerst keine Anträge mehr entgegen genommen. Bis Ende des Monats können Antragsteller noch eine Zusage erhalten. Sonst kämen sie Anfang 2011 zum Zug. Denn dann will das Ministerium wieder ein Eigentumsprogramm auflegen, hieß es.
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 | Hilfsfond für Loveparade-Opfer noch nicht ausgeschöpft |
| NRW-Sozialminister Schneider (SPD) hat die Opfer des Loveparade-Unglücks ermuntert, den Soforthilfefonds der Landesregierung in Anspruch zu nehmen. "Wir gehen davon aus, dass noch mehr Opfer in Kliniken behandelt wurden, als bisher bekannt", teilte der Minister am Freitag in Düsseldorf mit. Sie könnten bei der Unfallkasse NRW einen formlosen Antrag stellen. Bisher hätten 14 Familien jeweils 20.000 Euro erhalten. Die Regierung hatte eine Mio. Euro als Soforthilfe für Hinterbliebene und Verletzte bereitgestellt.
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| Quelle WDR.de |